Wirtschaft : Bildschirme werden billiger

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Egal ob Fernseher oder Fotoapparat – alles wird digital. Das ist kein neuer Trend, aber er sorgt in der Unterhaltungselektronik immer noch für Wachstum – was die Stückzahlen betrifft. „Zum Leidwesen der Industrie und zum Vorteil des Kunden gibt es einen enormen Preisverfall, weil mit steigender Stückzahl die Produktion immer billiger wird“, sagt Roland Stehle, Sprecher der Gesellschaft für Unterhaltungs und Kommunikationselektronik. Kräftig steigt die Nachfrage nach Fernsehern mit Flachbildschirmen. Ein Schnäppchen sind sie immer noch nicht. 2003 kostete ein Plasmafernseher im Schnitt 4900, jetzt noch 4000 Euro.

Mit ganz anderen Preisen hantiert die Mobilfunkbranche. Aber es wird schwieriger, noch einmal ein Handy für einen Euro zu ergattern. „Bei den großen Netzbetreibern erwarten wir keine Rabattschlacht“, sagt Mobilfunkexperte Manfred Breul vom IT-Verband Bitkom. Die Anbieter wollen die Subventionen reduzieren und besonders günstige Handys nur noch an Kunden verkaufen, die höhere Umsätze machen. Erstmals wird es im Weihnachtsgeschäft auch eine größere Auswahl an UMTS-Handys geben, die eine schnellere Datenübertragung ermöglichen. „UMTS-Handys können jetzt in Größe, Gewicht und Akku-Laufzeit mit den anderen Geräten mithalten“, sagt Breul. 2005 werde schon ein Viertel der verkauften Geräte UMTS-fähig sein. vis

UNTERHALTUNGSELEKTRONIK

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