Wirtschaft : BIRMA

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Birma wird seit 1962 diktatorisch regiert, seit 1992 von General Than Shwe. Der Regierung werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, jüngstes Beispiel ist die Verhaftung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Dennoch ist Deutschland der wichtigste europäische Handelspartner Birmas. Die Bundesrepublik exportiert Maschinen, Chemieprodukte sowie Fahrzeugtechnik. EU-Embargos sollen die Einnahmequellen des Militärregimes reduzieren. So ist der Handel mit Gütern wie Holz oder Edelsteinen untersagt. Namhafte deutsche Firmen wie Siemens und Bayer unterhalten jedoch Büros in Birma. In der vergangenen Woche berichtete das ARD-Magazin „Report Mainz“, dass der Füllerhersteller Pelikan sich über das bestehende Embargo hinweggesetzt und Holz aus birmanischen Wäldern importiert haben soll. bho

Deutscher Export:

38 Millionen Euro

Deutscher Import:

69 Millionen Euro

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