Wirtschaft : Bis zu 23,3 Milliarden für den Bund

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Die Studie untersucht fünf Varianten der Privatisierung. Neben einem Bahn-Börsengang in der heute bestehenden Form – die Bahn kontrolliert das Schienennetz weitgehend – werden unterschiedliche Abstufungen der Trennung des Schienennetzes von dem Konzern geprüft. Dabei schlagen die Gutachter vor, dass das Netz rechtlich zwar im Besitz des Bundes bleibt, über Verträge aber eng an die Bahn gebunden wird. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Unternehmens, den zu erwartenden Dividenden sowie die Ersparnis dank zunehmenden Wettbewerbs beliefen sich hier maximal auf 23,3 Milliarden Euro. Das andere Extrem, die vollständige Trennung der Schiene von den Transportsparten, bringe in der Summe bis zu 17,2 Milliarden Euro. In jedem Fall wird aber der Staat der Bahn in den kommenden Jahren weitere Milliarden für den Erhalt der Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen. brö

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