BLACK FRIDAY : Schlechter Start ins US-Weihnachtsgeschäft

Black Friday, den „Schwarzen Freitag“, nennen die Amerikaner den Tag nach Thanksgiving, an dem traditionell das Weihnachtsgeschäft mit Sonderangeboten eröffnet wird. Die Umsätze an dem Tag gelten als wichtiger Indikator dafür, wie sich die Geschäfte im Dezember entwickeln. Der Name leitetet sich von den schwarzen Zahlen ab, die an dem Tag geschrieben werden, lautet eine gängige Erklärung – nicht vom Börsencrash 1929, der auch so genannt wird.

In diesem Jahr war der vergangene Freitag allerdings wirklich ein Unglückstag: Wegen der Konjunkturflaute und der hohen Arbeitslosigkeit hielten sich viele Amerikaner mit dem Geschenkekaufen zurück. Nach Angaben des Konsumforschers Shoppertrak steigerten die Einzelhändler ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 0,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar. Der letztjährige „Black Friday“ bildete den Auftakt zum schlechtesten Weihnachtsgeschäft seit rund 40 Jahren. Beobachter gehen davon aus, dass viele Käufer auf noch höhere Nachlässe in den kommenden Wochen spekulieren. mho

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