Wirtschaft : Blue Chips

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Die Aktien von großen, hochkapitalisierten und international bedeutendenUnternehmen, deren Finanzkraft erstklassig ist, nennt man Blue Chips (siehe Bericht auf dieser Seite). An den Börsen werden diese Aktien in großen Stückzahlen gehandelt. Man spricht daher auch von Standardaktien. Der Begriff Blue Chip geht auf den amerikanischen Computerhersteller IBM zurück, der wegen seines blauen Firmenlogos auch „Big Blue“ genannt wird. Lange Zeit war IBM Marktführer in seiner Branche und prägte deshalb den Börsenbegriff für die größten der großen globalen Konzerne. Die Kursentwicklung der Blue Chips wird in den wichtigsten Aktienindizes wie Dax oder Dow Jones zusammengefasst. In der Regel stammen die Standardaktien von großen Publikumsgesellschaften aus dem Bereich der Chemie, der Autoindustrie sowie der Banken. An der deutschen Börse zählen die Papiere der Deutschen Telekom, der Allianz oder von Daimler-Chrysler zu den 30 Blue Chips. mot

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