Wirtschaft : BMW: Der Münchener Konzern spürt die Flaute nur wenig

Der Münchener BMW- Konzern kann trotz der Flaute auf dem deutschen Automobilmarkt über weiter steigende Verkäufe berichten. In den ersten sieben Monaten hat BMW weltweit fast 488 000 Autos ausgeliefert. Dies entsprach einer Steigerung von 7,7 Prozent im Vergleich zur entsprechenden Vorjahreszeit, teilte BMW am Montag in München mit. Im Juli kletterte die Zahl der ausgelieferten Wagen allerdings nur noch um 1,5 Prozent. In Deutschland wurden per Ende Juli insgesamt 150 400 Autos ausgeliefert, ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Im Juli musste BWM auf dem inländischen Markt ein Minus von 3,7 Prozent hinnehmen. Der deutsche Gesamtmarkt sank in diesem Monat allerdings um 19 Prozent. Insgesamt konnte BMW seinen Marktanteil in Deutschland in der Berichtszeit leicht von 6,3 Prozent auf sieben Prozent steigern.

Hauptträger des Wachstums ist die 3er Reihe. Rund 304 700 Personenwagen der kleinen Modellreihe (ohne Z3) wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres an Kunden in aller Welt aufgeliefert, 13,5 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch bei den Motorrädern ist BMW mit weltweit 53 000 Verkäufen (plus 20 Prozent zum Vorjahr) weiter auf Rekordfahrt. Im ebenfalls rückläufigen deutschen Zweiradmarkt setzte BMW bis Ende Juli 18 000 Motorräder ab und verbuchte damit zum Vorjahr ein Plus von 15 Prozent.

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