Wirtschaft : BMW einigt sich mit britischer Regierung

LONDON (rtr).Die Bayerischen Motorenwerke AG und die britische Regierung haben sich über die Höhe der Subventionen geeinigt, mit denen etwa 10 000 Arbeitsplätze im Rover-Werk in Longbridge gerettet werden können.Dies sagte Premierminister Tony Blair am Mittwoch vor dem Parlament in London.Handels- und Industrieminister Stephen Byers und BMW-Chef Joachim Milberg hätten eine Vereinbarung über die Beihilfen erreicht.Die Vereinbarung werde nun der Konzern-Spitze und dem Aufsichtsrat zur Beratung vorgelegt.Angaben über die Höhe der Subventionen wurden zunächst nicht gemacht.BMW als Eigentümerin von Rover hatte 200 Mill.Pfund (600 Mill.DM) verlangt, während die britische Regierung zunächst nur 118 Mill.Pfund angeboten hatte.Noch am Dienstag hatte Milberg gedroht, BMW erwäge, in Ungarn statt in Longbridge zu produzieren.

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