Wirtschaft : BMW hängt Mercedes ab

Autokonzern verkauft im ersten Quartal mehr Autos als der Wettbewerber/Rolls-Royce enttäuscht

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München BMW fährt seinen deutschen Konkurrenten davon: Der Absatz der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sei im ersten Quartal um 8,2 Prozent auf mehr als 292000 ausgelieferte Fahrzeuge gestiegen, teilte BMW am Donnerstag mit. Damit sei ein Rekordwert erreicht worden. Auch im März erzielte BMW mit einer Absatzsteigerung von 7,9 Prozent eine neue Bestmarke. Nach Konzernangaben setzte BMW noch nie in einem Monat so viele Autos ab. „Weltweit hat sich die BMW Group im ersten Quartal deutlich besser entwickelt als die relevanten Wettbewerber“, teilte Vertriebsvorstand Michael Ganal mit. Die Aktie sank um 0,2 Prozent, konnte ihre Verluste aber reduzieren.

BMW-Konkurrent Mercedes-Benz musste im ersten Quartal ein Absatzminus von neun Prozent auf 226000 Fahrzeuge verkraften. Die VW-Tochter Audi erzielte zwar einen Auslieferungsrekord, konnte aber dennoch nur um 1,8 Prozent zulegen. Im schwachen Heimatmarkt Deutschland, auf dem nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts im ersten Quartal 1,9 Prozent und im März 0,4 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen wurden, legte BMW 8,6 Prozent zu. Im wichtigsten Auslandsmarkt USA stieg der Absatz um sieben Prozent. Die Kernmarke BMW legte im März sieben Prozent zu, obwohl die 3er-Reihe gerade mitten im Modellwechsel steckt. Der neue 3er war Anfang März auf den Markt gekommen. Gut angenommen wird laut BMW auch der im Herbst eingeführte 1er. „Der Eintritt in die äußerst wettbewerbsintensive Kompaktklasse kann als gelungen bezeichnet werden“, sagte Ganal. Auch die Marke Mini hat im ersten Quartal und im Monat März neue Bestwerte erreicht. Weniger erfolgreich ist dagegen die Luxusmarke Rolls-Royce. Im ersten Quartal lieferte BMW nur 126 Fahrzeuge aus. Ursprünglich sollten 2005 insgesamt 1000 Luxuswagen abgesetzt werden. nic

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