Wirtschaft : BMW pokert um Subventionen für Rover

FRANKFURT (MAIN) (rtr).Der Autohersteller BMW geht davon aus, sich mit der britischen Regierung über Beihilfen zu geplanten Investitionen bei der verlustbringenden Tochter Rover zu einigen.Derzeit seien aber noch keine Summen im Gespräch, weil die Höhe der Investitionen noch nicht feststehe, sagte ein BMW-Sprecher.Er wies damit einen Bericht der Sonntagszeitung "Observer" zurück, wonach Rover von der britischen Regierung 500 Mill.Dollar (845 Mill.DM) fordere und andernfalls mit einer Produktionsverlagerung nach Ungarn drohe.Der BMW-Sprecher sagte, es gebe weder eine solche Forderung, noch Pläne zum Bau einer Fabrik in Ungarn.Die Zeitung hatte berichtet, BMW wolle von der Regierung 500 Mill.Dollar Beihilfen als Teil der Investitionen von 3,3 Mrd.Dollar fordern.Dies wolle Rover-Chef Werner Sämann dem britischen Handelssekretär Stephen Byers mitteilen.In Ungarn habe BMW Garantien zu Beihilfen zum Aufbau eines Werkes zur Produktion von 500 000 Klein- und Mittelklassewagen.

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