Wirtschaft : BMW startet durch auf amerikanischem Markt

Sportives Geländefahrzeug geplant / Erfolgreiches Geschäftsjahr DETROIT/MÜNCHEN (dpa).BMW hat 1997 mehr Autos verkauft als jemals zuvor.Der Konzernabsatz stieg um vier Prozent auf nahezu 1,2 Mill.Automobile.Das teilte die BMW AG (München) anläßlich der Motor Show in Detroit mit.Nach vorläufigen Zahlen stiegen die Auslieferungen von BMW- Automobilen um fast fünf Prozent auf 675 000 Einheiten.Die zum Konzern gehörende Rover Group konnte mit 523 000 Automobilen etwa drei Prozent mehr Autos ausliefern als 1996.In Deutschland stabilisierte BMW den Absatz auf dem Vorjahresniveau von rund 227 000 Einheiten.Nach Angaben des Unternehmens fuhr die 5er Baureihe den höchsten Absatz ihrer Geschichte ein. Henrich Heitmann, Chef der amerikanischen BMW-Tochterfirma, bezeichnete das Geschäftsjahr 1997 auf der Detroiter Automesse als erfolgreich für den Konzern.BMW hat 1997 seinen US-Absatz laut Heitman um mehr als 16 Prozent auf 122 467 Stück erhöht.Unter Einschluß der britischen Geländewagen-Tochter Land Rover habe BMW in seinem größten Auslandsmarkt 1997 sogar mehr als 146 000 Autos verkauft. Die Fertigung im BMW-Werk in Spartanburg (South Carolina/USA) hat 1997 rund 55 000 Stück erreicht, berichtete Heitmann.Nach einem Ausbau solle es im Jahre 2000 eine Kapazität von 400 Fahrzeugen pro Tag haben.BMW hat bisher 800 Mill.Dollar in das US-Werk investiert.BMW lieferte 1997 laut Heitman in den USA auch 6 088 Motorräder aus, gegenüber rund 5 000 im Vorjahr.Der neue "Cruiser" für 13 000 Dollar dürfte das Geschäft weiter beleben. Derzeit entwickelt BMW ein "sportliches" geländegängiges Fahrzeug.Es solle als "Sport Activity Vehicle" ein Hochleistungsfahrzeug werden und ziele auf eine neue Marktnische ab, sagte Heitman.Das Fahrzeug sei die Weiterentwicklung eines Pkw und werde sich damit von den auf Nutzfahrzeug-Fahrgestellen basierenden herkömmlichen Geländewagen klar abheben. Auf der Motor Show stellte BMW die zweisitzige Design-Studie "Z07" vor, die dem legendären Sportwagen BMW 507 aus dem Jahre 1956 nachempfunden ist.Ob das mit einem Achtzylinder-Motor ausgestattete Fahrzeug weiterentwickelt und produziert wird, ist allerdings noch nicht entschieden.Produziert wird dagegen ein neues M 3-Cabriolet und ein M Roadster.Sie basieren auf den Z3-Roadster, der in Tuscaloosa (Alabama/USA) gebaut wird.Der M Roadster wird in den USA 42 200 Dollar kosten, das M 3-Cabriolet 45 900 Dollar.

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