Wirtschaft : BMW verkauft mehr Autos in Deutschland Rekord im Inland/Mercedes-Benz nur auf Vorjahresniveau

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Berlin (Tsp). BMW bleibt trotz Flaute auf dem weltweiten Automarkt auf Rekordkurs. Im August stieg der Absatz der beiden Marken BMW und Mini im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21 Prozent auf rund 74 000. Bis Ende August erhöhte sich damit die Gesamtzahl der 2002 verkauften Autos um 19 Prozent auf 709300. Auf dem deutschen Markt erreichte BMW eigenen Angaben zufolge im August einen historischen Höchststand. Der Absatz sei im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 17 500 Fahrzeuge gestiegen. In den ersten acht Monaten des Jahres habe das Unternehmen damit in Deutschland mit über 180 000 acht Prozent mehr Fahrzeuge als noch 2001 verkauft. Unterdessen teilte Mercedes-Benz mit, in den ersten acht Monaten 2002 mit 741 300 Fahrzeugen das hohe Vorjahresniveau erreicht zu haben. Dabei wurden im Inland 256 000 Mercedes abgesetzt, drei Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Sehr gut laufe das Geschäft für Mercedes in den USA. Im Zeitraum Januar bis August stiegen die Verkäufe auf 136 200 Fahrzeuge, so dass die Bestmarke des Vorjahres von 134 600 Fahrzeugen um ein Prozent übertroffen wurde.

Anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge (siehe Lexikon auf dieser Seite) in Hannover äußerten sich MAN und Daimler-Chrysler zum Geschäftsverlauf. Daimler-Chrysler hat in den ersten acht Jahresmonaten zwar 4,6 Prozent weniger Lkw produziert, will aber trotzdem mehr als im Vorjahr (51 Millionen Euro) verdienen. MAN peilt für 2002 eine schwarze Null an.

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