Wirtschaft : BMW will Rover bis Ende Mai verkaufen

Der BMW-Konzern verhandelt weiterhin ausschließlich mit dem Risikokapitalfonds Alchemy über einen Verkauf der verlustreichen britischen Rover-Tochter. Das Gegenangebot des Phoenix-Konsortiums um den früheren Rover-Chef John Towers werde geprüft, sagte ein Sprecher der BMW AG, München, am Dienstag. Verhandelt werde aber exklusiv mit Alchemy. Die Gespräche mit Alchemy verliefen "Erfolg versprechend", hieß es bei BMW. Sie sollten so bald wie möglich abgeschlossen werden. BMW-Chef Milberg hatte Ende März gesagt, der Verkauf solle bis spätestens Ende Mai perfekt sein. Nach britischen Presseberichten will BMW den Verkauf an Alchemy sogar noch Ende dieser Woche abschließen. Britische Politiker und Gewerkschaftsvertreter beschuldigten BMW am Dienstag, dem Phoenix-Konsortium keine faire Chance zu geben. Bill Morris, Generalsekretär der Gewerkschaft TGWU, sagte: "BMW hat eine moralische und soziale Verantwortung gegenüber der britischen Belegschaft und deren Familien und muss deshalb das Towers-Team anhören."

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