Wirtschaft : Börsenaufsicht greift bei Groupon ein

New York - Neue Rückschläge für die Schnäppchen-Website Groupon auf dem Weg an die Börse: Der Anbieter von Rabattgutscheinen muss auf Druck der US-Aufseher seine Umsatzangaben halbieren. Zudem geht die für das operative Geschäft zuständige Managerin Margo Georgiadis nach nur fünf Monaten zurück zu Google. Sie war bei Groupon die Nummer zwei nach Gründer und Chef Andrew Mason.

Bei Groupon können Unternehmen Rabatt-Coupons für ihr Geschäft anbieten, das Internetportal bekommt dafür eine Kommission. Bisher nahm Groupon den gesamten Wert eines Rabattgutscheins in die Bücher auf, jetzt darf nur noch die Kommission, die bei ihm tatsächlich hängen bleibt, aufgelistet werden, verfügte die Börsenaufsicht SEC. Für das Jahr 2010 liegen die Erlöse damit zum Beispiel nur noch bei knapp 313 Millionen Dollar statt zuvor 713 Millionen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regulierer eingreifen: Zuvor hatte eine zusätzliche Kennzahlberechnung, bei der die Kosten ausgeklammert wurden, zu Ärger mit der SEC geführt. dpa

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