Wirtschaft : Bonn gegen neue Zentrale für schwierige Ost-Fälle

DRESDEN (dpa).Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Irmgard Karwatzki, hat sich gegen eine neue Zentralstelle für schwierige Privatisierungsfälle in Ostdeutschland ausgesprochen.Es würden keine neuen Wasserköpfe gebraucht, sagte sie am Mittwoch anläßlich eines zweitätigen Bundesunternehmertreffens in Radebeul und Moritzburg."Von dem Gerede der Opposition, eine neue Zentralstelle für schwierige Ost-Fälle aufzubauen, halte ich nichts." Der Bund werde auch künftig neues Privatisierungspotential erschließen.Das dürfe in den neuen Ländern aber nicht heißen, fehlgeschlagene Privatisierungen in den Schoß des Staates zurückzunehmen, sagte Karwatzki.Die Beteiligung des Bundes an Unternehmen sei in den vergangenen Jahren drastisch zurückgefahren worden.Die Anzahl der öffentlichen Unternehmen habe von rund 1000 im Jahr 1982 auf etwa 400 im vergangenen Jahr reduziert werden können.

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