Wirtschaft : Bonn plädiert für Goldverkauf des IWF

BONN .Die Bundesregierung steht möglichen Goldverkäufen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Entschuldung armer Entwicklungsländer aufgeschlossen gegenüber.Sie werde aber nicht ohne die zuständige Bundesbank mitziehen, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Dienstag.Die Reserven des Fonds seien "mehr als ausreichend".Sie reagierte damit auf einen Appell von US-Vizepräsident Al Gore an den IWF, zum ersten Mal seit 1980 über solche Goldverkäufe ein Programm aufzulegen, um die Schuldenlast armer Länder abzubauen.Nach Angaben des "Wall Street Journal" geht es um fünf Mill.Unzen aus dem IWF-Bestand von 103 Mill.Unzen.In IWF-Kreisen sei bestätigt worden, daß Gold allenfalls behutsam veräußert werde, um nicht das Preisniveau ins Rutschen zu bringen.Fonds-Manager hatten bislang ebenso wie die alte Bundesregierung solchen Goldverkäufen ablehnend gegenübergestanden.

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