Wirtschaft : Bonus für Bewegung

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Arztbesuche planen

Die Praxisgebühr in Höhe von zehn Euro wird bei gesetzlich Versicherten einmal im Quartal fällig. Wer planbare Arztbesuche in ein Quartal verlegt und sich bei der Gelegenheit auch die notwendigen Medikamente verschreiben lässt, kann Geld sparen.

2. Nach billigen Pillen fragen

Es kann sich auszahlen, in der Apotheke nach einer preisgünstigeren, wirkungsgleichen Alternative zu der vom Arzt verschriebenen Arznei zu fragen. Denn die Zuzahlung, die Verbraucher bei verschreibungspflichtigen Mitteln aus eigener Tasche bezahlen müssen, hängt vom Preis des Medikaments ab. Patienten zahlen immer mindestens fünf Euro und maximal zehn Euro dazu.

3. Pillen-Quittungen sammeln

Patienten werden ab einer bestimmten Grenze von den Zuzahlungen für Arzneimittel befreit. Für Chroniker liegt diese Grenze bei einem, für alle anderen bei zwei Prozent ihres Bruttoeinkommens. Die Befreiung muss bei der Krankenkasse beantragen werden. Sie sollten daher alle Arznei-Quittungen sammeln und bei der Kasse einreichen.

4. Rabatte suchen

Rezeptfreie Medikamenten müssen Patienten seit 2004 selbst bezahlen. Da Apotheker seitdem Rabatte geben dürfen, lohnt ein Preisvergleich.

5. Medikamente im Netz bestellen

Wer rezeptfreie Mittel bei einer Versandapotheke bestellt, kann mit Preisabschlägen von zehn bis 30 Prozent, in Einzelfällen sogar mit bis zu 50 Prozent rechnen, hat die Stiftung Warentest herausgefunden. Anbieter mit Sitz im Ausland geben zum Teil auch Rabatt auf rezeptpflichtige Arzneimittel oder die Zuzahlung, inländische dürfen das nicht. Hilfe bei der Suche nach den günstigsten Preisen bieten www.medizinfuchs.de oder www.medipreis.de.

6. Kasse wechseln

Es lohnt sich, Prämien und Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zu vergleichen. Die Spannbreite ist groß, ein Wechsel kann sich also rechnen. Vergleichen Sie aber vorher, welche Leistungen erstattet werden, welche Zusatzangebote die Kassen anbieten und ob die Beiträge über einen längeren Zeitraum stabil geblieben sind.

7. Mit dem Bonus rechnen

Viele Kassen belohnen Versicherte, die regelmäßig Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören, mit Bonuspunkten. Diese können in der Regel eingetauscht werden gegen Sachprämien wie Fitnessgeräte oder Wellnesswochenenden, selten gegen Geld. Versicherte müssen sich vorher aber anmelden.

8. Arztbesuche selber zahlen

Freiwillig Versicherte, die also mehr als 3862,50 Euro im Monat verdienen, und sich verpflichten, einen Teil ihrer Arztkosten selbst zu zahlen, können bei einigen Anbietern mit Beitragsrückerstattungen rechnen. Wer lange nicht zum Arzt geht, kann auch mit einer Beitragsrückserstattung rechnen.

9. Immer erst zum Hausarzt

Wer sich verpflichtet, immer zuerst den Allgemeinarzt aufzusuchen, kann Geld sparen. In der Regel entfällt dann die Praxisgebühr. Barmer, Techniker und einige AOKn bieten das Modell bereits an, bei anderen ist es in Vorbereitung.

10. Z um Kuren ins Ausland

Planbare Zahnarztbehandlungen oder Kuren werden im Ausland zum Teil deutlich günstiger angeboten als in Deutschland. Das kann sich gerade bei größeren Behandlungen lohnen.pet

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