Wirtschaft : Boom und Leerstand

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EUROPA

„Die heißesten Immobilienmärkte Europas sind London und Paris “, sagt Thomas Beyerle, Leiter Research der Immobilienfondsgesellschaft Degi. Beide Metropolen ziehen immer noch mehr Menschen und Unternehmen an. Trotz der Überhitzung dieser Märkte erwartet Beyerle nicht, dass es zum Platzen einer spekulativen Blase kommen könnte. „Es geht eher langsam die Luft raus.“ Das heißt: Die Preise steigen langsamer als bisher. Rege Bautätigkeit weisen auch Städte wie Madrid oder Mailand auf. „Hier gibt es noch einen enormen Nachholbedarf“, sagt Beyerle. Anders in Deutschland: Hier stehen zukünftig verstärkt Wohnimmobilien leer.

BERLIN

„Nach der Wende baute sich in Berlin eine Immobilienblase auf, die 1997 platzte “, sagt Jürgen Schick, Vizepräsident des Immobilien Verbands Deutschland (IVD). Bauen in Berlin wurde durch Sonderabschreibungen gefördert, allgemein wurde damit gerechnet, dass es einen Ansturm auf die Hauptstadt geben würde. Der blieb aus. „Heute sind die Immobilienpreise wieder auf dem Niveau von 1990 .“ vis

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