BRUTTOINLANDSPRODUKT : Nur noch Rang vier

Die Stärke einer Volkswirtschaft wird daran gemessen, wie viele Waren sie produziert und wie viele Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Die Summe, die alle drei Monate erhoben wird, ergibt das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die wichtigste Kenngröße der Konjunktur. Die Wirtschaftsbereiche, die in die Berechnung einfließen, sind das produzierende Gewerbe, Bau, Handel, Gastgewerbe und Verkehr, sonstige Dienstleistungen sowie Land- und Forstwirtschaft. Jahrelang lag Deutschland weltweit auf Platz drei der größten Volkswirtschaften – hinter den USA und Japan. Nun hat China die Bundesrepublik verdrängt. Das chinesische BIP betrug 2007 bereits rund 25,7 Billionen Yuan (3,5 Billionen Dollar). Auf diesen Wert korrigierte das Statistikamt in Peking am Mittwoch das BIP des Landes. Deutschland kam 2007 nach Angaben der Weltbank auf 3,3 Billionen Dollar. Sehr wahrscheinlich ist es 2008 bei dieser Rangfolge geblieben – das Wachstum in der Volksrepublik fiel siebenmal so hoch aus wie das deutsche. Die genauen Zahlen will Peking kommende Woche vorlegen. brö

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