Wirtschaft : Buchwert

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Der Buchwert einer Firma (siehe Bericht auf Seite 15) setzt sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen in der Bilanz zusammen. Es ist die Summe aus immateriellen Vermögensgegenständen (z.B. Patente, Copyrights), Sachanlagen und Finanzanlagen. Der Buchwert soll ein Indikator für die Substanz eines Unternehmens sein. Je mehr Immobilien und Grundstücke die Firma besitzt, desto höher ist der Buchwert, das Gleiche gilt zum Beispiel auch für teure Maschinen. Bei Banken erhöhen Anteile an Unternehmen, sonstige Aktien oder der Besitz von festverzinslichen Wertpapieren wie beispielsweise Anleihen den Buchwert. Risiken etwa bei Krediten mindern ihn. Der Buchwert eignet sich wegen der unterschiedlichen Berechnungen nur sehr begrenzt für einen Vergleich zwischen Branchen. dr/chh

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