Bund und Kommunen : Verdi will sechs Prozent mehr für öffentlichen Dienst

Ab März geht es im öffentlichen Dienst um mehr Geld für rund zwei Millionen Arbeitnehmer. Die Kommunen haben um Zurückhaltung gebeten - wegen der Flüchtlingskrise.

Verdi-Chef Bsirske verhandelt für die Arbeitnehmerseite.
Verdi-Chef Bsirske verhandelt für die Arbeitnehmerseite.Foto: Daniel Naupold/dpa

Die Gewerkschaften fordern für die mehr als zwei Millionen Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ein Lohnplus von sechs Prozent. Dies gab Verdi-Chef Frank Bsirske am Donnerstag in Berlin nach Beratungen der Tarifkommissionen bekannt. Hinzu kommen solle zudem eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 80 Euro pro Monat.

Der Tarifvertrag läuft Ende Februar aus. Die Verhandlungen sollen in der zweiten März-Hälfte beginnen. Die kommunalen Arbeitgeber haben Verdi und den Beamtenbund (dbb) im Vorfeld vor überzogenen Forderungen gewarnt und auf die angespannte Lage der Städte und Gemeinden infolge der Flüchtlingskrise verwiesen.

Die Gewerkschaften wollen dieses Argument nicht gelten lassen. "Die Schere zwischen den Löhnen im öffentlichen Dienst und in der Wirtschaft darf sich nicht weiter öffnen", sagte Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) der "Passauer Neuen Presse". Der öffentliche Dienst müsse sich Gedanken darüber machen, wie er attraktiv bleibe. (dpa/rtr)

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