Wirtschaft : Bund verkauft Deutschbau

Kartellamt muß noch zustimmen

Bonn(dpa).Für mehr als 2 Mrd.DM haben die Veba Immobilien AG und die Deutsche Immobilien Anlagegesellschaft mbH die bundeseigene Gemeinnützige Deutsche Wohnungsbaugesellschaft mbH (Deutschbau) erworben.Die beiden Tochterfirmen - die eine des Veba-Konzerns, die andere der Deutschen Bank AG - unterzeichneten als Konsortium den Kaufvertrag und übernahmen jeweils 50 Prozent der Anteile.Sie verpflichteten sich zugleich zu vollem Mieterschutz für den bundesweit verteilten Bestand von 38 000 Wohnungen.Der Verkauf der Anteile des Bundes von 58 und der Deutschen Post AG von 42 Prozent steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung. Nach Angaben des Bau- und des Finanzministeriums sollen die bestehenden Mietverhältnisse und die im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes und der Post geschlossenen Förderverträge unberührt bleiben.Die Erwerber übernähmen alle Belegungsrechte und Mietpreisbindungen unverändert.Im Fall einer vorzeitigen Rückzahlung von Förderdarlehen durch die neuen Eigentümer bleiben die Mietpreise fünf Jahre und die Belegungsrechte zehn Jahre bestehen.Der Verkauf der Wohnungen sei an enge Voraussetzungen geknüpft, teilten die Ministerien mit.Außerdem hätten sich die Erwerber verpflichtet, die Deutschbau mindestens zehn Jahre als selbständige Gesellschaft fortzuführen.

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