Wirtschaft : Bundesanstalt für Arbeit verabschiedet Haushalt - Arbeitgeber stimmten gegen "aufgeblähten Etat"

Die Bundesanstalt für Arbeit will die Mittel für die aktive Arbeitmarktpolitik im Jahr 2000 um mehr als 1,6 Milliarden Mark erhöhen. Gegen die Stimmen der Arbeitgeber verabschiedete sie am Donnerstag einen Etat, der rund 43 Milliarden Mark für Eingliederungshilfen vorsieht. Insgesamt hat der Haushalt ein Volumen von 104,14 Milliarden Mark. Die Bundesanstalt erwartet über Beiträge und Umlagen Einnahmen von 96,41 Milliarden Mark. Zum Ausgleich des veranschlagten Etats ist ein Bundeszuschuss von 7,73 Milliarden Mark vorgesehen. Der Haushalt wird der Bundesregierung zur Genehmigung vorgelegt.

Die Arbeitgeber hatten sowohl im Vorstand als auch im Verwaltungsrat gegen den Haushaltsentwurf gestimmt. Sie verlangten Kürzungen bei Mitteln für die aktive Arbeitsförderung, für das Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit und für das Arbeitslosengeld in Höhe von insgesamt 3,6 Milliarden Mark. "Der Etat ist angesichts des zu erwartenden Rückgangs an Arbeitslosen überhöht und aufgebläht", kritisierte Arbeitgebersprecher Reinhard Ebert.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben