Wirtschaft : Bundesländer: Ladenschluss wird gekippt

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Stuttgart Mindestens zehn der 16 Bundesländer wollen die Ladenöffnungszeiten an den Werktagen völlig freigeben. Ein Sprecher der Landesregierung von Baden-Württemberg bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild am Sonntag“. Zu den zehn Ländern zählen laut Zeitungsbericht Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Noch nicht festgelegt hätten sich Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Das Saarland will die Öffnungszeiten auf keinen Fall ändern. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels warnte vor unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Ländern. Auch wenn die Zuständigkeit beim Ladenschluss an die Länder gehe, dürfe es keinen „Flickenteppich“ geben. Das würde zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Vor wenigen Tagen hatten sich die Länder im Bundesrat auf den Gesetzentwurf der baden-württembergischen Landesregierung geeinigt. Danach sollen nicht mehr der Bund, sondern die Länder für den Ladenschluss zuständig sein. Die Abstimmung gelte nur noch als reine Formsache, so die Zeitung.ddp/dpa

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