Wirtschaft : Bundesregierung: Hermes-Bürgschaften sichern mehr als 200 000 Arbeitsplätze

Die Hermes-Bürgschaften der Bundesregierung retten einer Studie zufolge jährlich bis zu 216 000 Arbeitsplätze. Dabei handele es sich vor allem um Stellen in Deutschland, zitierte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin aus einer Studie der Schweizer Prognos AG. Danach nehmen insbesondere die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik sowie Chemie die Absicherungen für Exportgeschäfte in Anspruch. Gerade für sie habe eine gute Marktposition in den schnell wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländern steigende Bedeutung. Für dieses Geschäft können sie in Deutschland produzieren und schaffen Arbeitsplätze. Der Handel mit Schwellenländern sei jedoch ohne die Bürgschaften nicht sicher.

Im vergangenen Jahr stiegen die von der Bundesregierung neu übernommenen Hermesdeckungen um 43 Prozent auf 38,1 Milliarden Mark. "Dieser hohe Anstieg zeigt einmal mehr die herausragende Bedeutung von Hermes für die deutsche Exportwirtschaft", erklärte Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos). Dies gelte besonders für den deutschen Mittelstand, auf den rund 72 Prozent der erteilten Deckungszusagen der Hermes-Kredite durch die Bundesregierung entfallen.

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