Wirtschaft : Cenit kostet 100 bis 125 DM

Software-Dienstleister will 1998 Gewinn mehr als verdoppeln FRANKFURT (MAIN) (ro).Wer bis zum 30.April Aktien des Stuttgarter Software-Dienstleisters Cenit AG erstehen will, muß zwischen 100 und 125 DM auf den Tisch legen.Der endgültige Bezugspreis für die 400 000 Aktien wird am 5.Mai festgelegt, die erste Notierung am Neuen Markt der Frankfurter Börse erfolgt am 6.Mai.Glaubt man den Worten von Frank Heintzeler, Vorstandssprecher der Baden- Württembergischen Bank - sie bringt die Cenit AG zusammen mit der Bayerischen Vereinsbank, der DG Bank und der Dresdner Bank an die Börse -, dann ist der Börsen- Erfolg von Cenit programmiert.Das Unternehmen vereinige die Tradition der "schwäbischen Tüftler" mit dem neuen Firmentypus der "Schwabenpower" aus dem "Neckar Valley".1998 will Cenit nach den Worten von Vorstandsmitglied Falk Engelmann den Gewinn vor Steuern von drei auf 6,4 Mill.DM mehr als verdoppeln.Der Umsatz soll von 78,2 auf 100 Mill.DM gesteigert werden.Bereits im erstem Quartal habe man die selbstgesteckten Ziele übertroffen. Für 1999 erwarten die Analysten eine weitere Steigerung des Gewinns auf 10,4 Mill.DM.Die Cenit-Aktie sei ein ausgesprochen attraktives Investment, das sich auch in schwierigen Börsenzeiten bewähren sollte.Für den Börsengang wird das Grundkapital von Cenit von 3,5 auf fünf Mill.DM angehoben. Cenit mit seinen derzeit gut 240 Mitarbeitern wurde vor zehn Jahren von fünf IBM- Ingenieuren gegründet und hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Partner vor allem der Automobil- und Flugzeugindustrie entwickelt.Obwohl Cenit nur zu den mittelgroßen Systemhäusern gehört, ist es für IBM und dessen Industrie-Software längst der wichtigste Partner.

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