CHEF DES RETTUNGSSCHIRMS : „Es gibt keine Wundermittel“

Klaus Regling
Klaus ReglingFoto: dapd

Seit zwei Jahren leitet der Deutsche Klaus Regling den Euro-Rettungsfonds EFSF. Ruhig, besonnen, erfolgreich. Auch deshalb wird der 61-Jährige künftig an der Spitze des auf Dauer angelegten ESM (Euro-Stabilisierungsmechanismus) stehen. Er sammelt auf den Kapitalmärkten die dafür notwendigen Milliarden ein. Der breiten Öffentlichkeit ist der zurückhaltende Lübecker kaum ein Begriff. In der Finanzszene dagegen gehört Regling zu den geschätzten Fachleuten. „Wundermittel gibt es nicht“ lautet sein Leitmotiv. Als Verwalter von Krisenkrediten in Höhe von bis zu einer halben Billion Euro kämpft er für das Überleben des Euro. Dass er mit dem Chefposten des EFSF und demnächst ESM mit einem Jahressalär von 324 000 Euro eine der am besten bezahlten Positionen in der EU bekleidet, ist für den bescheidenen Volkswirt eher sekundär. ro

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