Wirtschaft : Chemieunternehmen unter Kartellverdacht

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(dpa). Ermittler der EUKommission haben Chemieunternehmen in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien wegen Kartellverdachts durchsucht. Es gehe um mutmaßliche Preisabsprachen bei Rußschwarz und Rußen, sagte eine Kommissionssprecherin am Donnerstag in Brüssel. Die Produkte werden beispielsweise bei der Herstellung von Gummierzeugnissen eingesetzt. Namen nannte die EU-Kommission nicht. Die Düsseldorfer Degussa AG bestätigte Berichte, dass die Frankfurter Geschäftsräume des Unternehmens durchsucht und Dokumente eingesehen worden seien. Die Eon-Tochter kündigte an, mit den Behörden voll zu kooperieren. Degussa sei zuversichtlich, dass die Untersuchungen belegten, dass es zu keinen Preisabsprachen gekommen sei. Unternehmensabsprachen sind in der EU grundsätzlich verboten.

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