CHRONIK : CHRONIK

25. September 2005

: Porsche beteiligt sich mit rund 20 Prozent an VW.

16. September 2008: Mit der Aufstockung der VW-Anteile auf 35,14 Prozent erlangt Porsche die faktische Kontrolle über Europas größten Autohersteller.

26. Oktober 2008: Porsche will den VW- Anteil auf 50 Prozent und 2009 auf 75 Prozent aufstocken und strebt einen Beherrschungsvertrag an.

25. März 2009: Porsche sichert sich eine neue Kreditlinie von zehn Milliarden Euro.

6. Mai 2009: Nach einem Treffen der Eigentümerfamilien verzichtet der überschuldete Sportwagenbauer auf eine Übernahme von VW.

23. Juli 2009: Porsche-Chef Wendelin Wiedeking verlässt das Unternehmen. Der Porsche-Aufsichtsrat beschließt eine Kapitalerhöhung von mindestens fünf Milliarden Euro. Das Ziel: die Bildung eines integrierten Autokonzerns.

20. August 2009: Die Staatsanwaltschaft durchsucht Geschäftsräume des Sportwagenherstellers. Ermittelt wird gegen Wiedeking und den ehemaligen Finanzvorstand Holger Härter wegen des Verdachts der Marktmanipulation.

25. Januar 2010: Investmentfonds reichen Klage gegen Porsche, Wiedeking und Härter ein. Sie wollen Schadenersatz von mehr als zwei Milliarden Dollar. Weitere Investoren schließen sich an.

8. September 2011: VW und Porsche teilen mit, dass die angestrebte Verschmelzung bis Ende 2011 wegen der Klagen nicht zu erreichen sei.

29. Februar 2012: Nach einem Gerichtsurteil hat Ferdinand Piëch seine Pflichten als Porsche-Aufsichtsrat im Zuge des Übernahmversuchs verletzt.

6. März 2012: Anklage gegen drei Verantwortliche der Porsche Holding wegen des Verdachts des Kreditbetrugs. Darunter ist auch Härter.

27. Juni 2012: In Braunschweig beginnt der erste deutsche Schadenersatzprozess wegen der Kurskapriolen 2008.

4. Juli 2012: Beide Unternehmen teilen mit, dass VW bereits im August die zweite Hälfte des Porsche-Sportwagengeschäfts übernimmt und 4,46 Milliarden Euro und eine Aktie zahlt. dapd

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