CHRONOLOGIE EINES SKANDALS : Filter dreier Firmen unwirksam

November 2006:

Es gibt erste Hinweise auf unwirksame Dieselrußfilter auf dem Markt.

Dezember 2006: Das Umweltministerium verweigert der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Einsicht in eine dem Umweltbundesamt (UBA) darüber vorliegende Studie. August 2007: Die DUH warnt erstmals öffentlich vor den „Betrugsfiltern“. Das Umweltministerium informiert das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Das KBA weist den Tüv Nord an, die beanstandeten Filter zu überprüfen.

Oktober 2007: Das KBA löscht die Betriebserlaubnis der beanstandeten Rußpartikelfilter der Firmen Gat, Tenneco und Bosal.

November 2007: Das Verkehrs- und das Umweltministerium verhandeln mit den Verbänden des Kfz-Handwerks über eine Kulanzregelung für die mindestens 40 000 Dieselfahrer, die unwirksame Filter haben einbauen lassen. Das Verwaltungsgericht Dessau gibt der DUH nach dem Umweltinformationsgesetz das Recht, die dem UBA seit 2006 vorliegende Studie einzusehen. deh

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