CHRYSLER : Walter Chrysler begann mit einem Motorenwerk

Neben General Motors und Ford ist

Chrysler der kleinste der drei großen Autobauer aus Detroit. 1919 verließ der Autoingenieur Walter Chrysler General Motors; er kaufte das Motorenwerk Maxwell Motors und gab ihm seinen Namen. Das neue Unternehmen schrieb Industriegeschichte: Bereits zehn Jahre später wurde es mit seinen Marken Chrysler, Dodge, Imperial, DeSoto und Plymouth zu den „Big Three“ gezählt.

Ende der 70er Jahre geriet Chrysler schon einmal in eine existenzbedrohende Krise. Der Zusammenbruch wurde abgewendet, weil Präsident Jimmy Carter 1980 einen staatlichen Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Dollar genehmigte. 1983 zahlte Chrysler den Kredit zurück. Der damalige Vorstandschef Lee Iacocca wurde mit seinem erfolgreichen Sanierungskurs weltweit zur Industrielegende.

1984 gelang Chrysler mit der Einführung des Minivans ein Innovations- Coup. 1987 erwarb Chrysler die Firma American Motors und damit die Rechte an der Marke Jeep. 1998 schloss sich Chrysler mit Daimler zusammen. Das Unternehmen erwies sich für Daimler als Milliardengrab. 2007 wurde Chrysler an den Finanzinvestor Cerberus verkauft. Die Zahl der verkauften Wagen sank immer weiter. Ende 2008 hatte der Konzern noch 54 000 Angestellte weltweit, 32 000 weniger als noch zwei Jahre zuvor. Im März 2009 verkaufte Chrysler in den USA 39 Prozent weniger Autos als im Vorjahresmonat. AFP

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