• Commerzbank verkauft DBV-Winterthur, Bundesschatzbriefe werden unrentabler und Hofbräuhaus kauft sich selbst

Wirtschaft : Commerzbank verkauft DBV-Winterthur, Bundesschatzbriefe werden unrentabler und Hofbräuhaus kauft sich selbst

Co-Bank ohne Winterthur

Die Commerzbank hat ihren Anteil von 22,9 Prozent an der DBV-Winterthur Holding AG, Wiesbaden, an deren schweizerische Muttergesellschaft Winterthur-Versicherungen verkauft. Der Wert der Transaktion belaufe sich auf mehr als 450 Millionen Euro (rund 877 Millionen Mark), teilte das Kreditinstitut am Freitag mit. Nach dem Wechsel ihrer Allfinanzpartnerschaft von der DBV-Winterthur zur Aachener und Münchener Versicherungsgruppe habe die Beteiligung für die Commerzbank ihre strategische Bedeutung verloren. Bei den Anteilen handele es sich um einen indirekt über die Zwischenholding WinCom gehaltenen Anteil von 15,1 Prozent sowie einen direkten Aktienbesitz von zuletzt 7,8 Prozent, hieß es weiter. Vor gut einem Jahr war die Commerzbank eine Allianz mit der italienische Assicurazioni Generali, eine der größten europäischen Versicherungsgruppen, eingangen. Die Unternehmen einigten sich auf eine umfassende Zusammenarbeit im Allfinanzbereich und einen Aktientausch. In Deutschland wurde die Versicherungsgruppe Aachener und Münchener Beteiligungs-AG, an der Generali mehrheitlich beteiligt ist, Allfinanzpartner der Commerzbank.



Bund senkt Rendite

Die Rendite für die fünfjährigen Bundesobligationen der Serie 134 ist am Freitag auf 4,37 Prozent gedrückt worden nach zuletzt 4,46 Prozent. Dazu wurde der Verkaufskurs der nominal mit 4,25 Prozent ausgestatteten Papiere von 99,0 auf 99,4 Prozent heraufgesetzt, teilte das Bundesfinanzministerium am Freitag mit.



GfN am Neuen Markt

Die Gesellschaft für Network Training AG (GfN) hat die Zulassung für die Notierung am Neuen Markt erhalten. Wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte, wird die Erstnotiz am 13. Dezember erstmals in diesem Marktsegment erfolgen. Nach einer Kapitalerhöhung betrage das Grundkapital 5 415 428 Euro, eingeteilt in Inhaberaktion zu je einem rechnerischen Anteil von einem Euro.



BASF-Aktie empfohlen

Die Vereins- und Westbank empfiehlt, die BASF-Aktie zu kaufen. Wie die Hamburger Analysten am Freitag mitteilten, wird der Gewinn auf Grund der positiven Effekte durch den Ölpreisanstieg und der forcierten Restrukturierung "deutlich" steigen. Zudem würden der im Juni nächsten Jahres geplante Börsengang in den USA und mögliche Sonderausschüttungen dem Aktienkurs weiteren Auftrieb geben. Momentan werde BASF an der Börse auf Basis der Analystenschätzung für das Jahr 2000 mit dem 16-fachen Gewinn bewertet. Das Kurspotenzial bewerten die Experten mit 55 Euro. Der Gewinn je Aktie liegt den Schätzungen zufolge für 1999 bei 2,00 Euro. Für 2000 erwarten die Analysten ein EPS von 2,75 Euro und für 2001 von 3,25 Euro.



Hofbräu kauft zurück

Die Stuttgarter Hofbräu AG hat den Rückkauf eigener Aktien beschlossen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, können nach einem Beschluss des Vorstandes bis zu zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals über die Börse erworben werden. Der Kaufpreis für eine Aktie richtet sich nach dem durchschnittlichen Einheitskurs der Aktien an der Stuttgarter Wertpapierbörse der fünf vorangegangenen Tage.

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