Wirtschaft : Computer-Fans spielen mit Aktien von Microsoft, Apple und Sony

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Berlin Die Aktien von Apple Computer und Allianz haben „Die Schwarze Allianz“ nach vorne gebracht: Die Schülergruppe von der Heinrich-Mann-Oberschule (Gesamtschule) führt in Berlin beim Planspiel Börse der Sparkasse. Mit 50000 Euro fiktivem Startkapital stiegen die vier Schüler ein und haben inzwischen ihr Depot auf 51173 Euro vermehrt.

Auf die Idee, am Börsenspiel teilzunehmen, kam Deniz Suvari als er einen Aushang im Aufenthaltsraum der Schule entdeckte. „Dann habe ich einfach meine Kumpels gefragt“, sagt der 13-Jährige. Zusammen mit Dustin Panefoth (13), Daniel Sperling (13) und Marcel Bokur (14) informierte sich Dustin bei dem betreuenden Lehrer Wolfgang Steiner und es kam die Schwarze Allianz-Gruppe zustande. Der Name entstand durch den Kauf der Allianz-Aktien und die Begeisterung für Computer-Spiele: „Das sollte irgendwie nach einer Armee klingen.“

Alle vier Schüler machen zum ersten Mal mit. Deniz führt die Gruppe an und ist optimistisch, dass sie den ersten Platz verteidigen können. „Ich kenne mich gut mit Computern aus und habe deshalb den Kauf der Aktien über das Internet geregelt.“ Die Absprachen werden aber zusammen getroffen. „Manchmal setzen wir uns zusammen – meistens telefonieren wir“, sagt Deniz. Informationen holen sich die Vier aus dem Tagesspiegel, aus dem Internet und über „n-tv“.

Den Tipp in Apple zu investieren gab Lehrer Steiner. Die anderen Aktienkäufe – neben Allianz noch Sony, Microsoft und Adidas-Salomon – ergaben sich nicht aus einer festen Strategie. Dahinter steht vielmehr der Spaß an Computern und die Idee, „große Firmen zu nehmen, deren Aktien jetzt günstig gewesen sind“. sher

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