Wirtschaft : Computerkonzern bekommt das Jahr-2000-Problem zu spüren

IBM hat im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 1999 den Gewinn kräftig gesteigert. Der weltgrößte Computerkonzern betonte jedoch am Mittwochabend nach Börsenschluss, dass er bereits zum Quartalsende eine Verlangsamung aufgrund des Jahr-2000-Computerproblems verspürt habe. Die Auswirkungen werde man auch noch im vierten Quartal und Anfang nächsten Jahres merken. IBM-Chef Louis V. Gerstner geht jedoch davon aus, dass 2000 nach Überwindung der Jahr-2000-Computerprobleme ein sehr gutes Jahr werden könnte. Die IBM-Aktien kamen im nachbörslichen Handel unter massiven Druck.

IBM hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres 5,6 Milliarden Dollar (10,2 Milliarden Mark/5,2 Milliarden Euro) verdient im Vergleich zu vier Milliarden Dollar in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 63,4 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal verdiente der Computer-Branchenführer 1,8 Milliarden Dollar verglichen mit 1,5 Milliarden Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg allerdings nur noch um fünf Prozent auf 21,1 Milliarden Dollar. Im Hardware-Bereich gab es sogar einen Rückgang um ein Prozent. Die Umsatzzahlen bei Servern und Großcomputern gingen aufgrund des Jahr-2000-Computerproblems zurück.

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