Wirtschaft : Conti ruft Reifen zurück

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der Reifenhersteller Continental hat 600 000 Autoreifen zurückgerufen. Die Reifen nutzten ungleich ab, sagte ein Conti-Sprecher. Außerdem sei es im Mai in den USA zu einem tödlichen Unfall gekommen, bei dem die Reifen eine Rolle gespielt haben sollen. Mit den Rädern seien die Modelle Ford Expedition und Lincoln Navigator ausgerüstet. Die Aktion ist laut Continental bis auf vereinzelte Ausnahmen auf die USA begrenzt. dpa

Gewinneinbruch bei Schindler

Der Konzerngewinn des Schweizer Aufzugsherstellers Schindler ist im ersten Halbjahr um 81 Prozent auf 21 Millionen Franken (14 Millionen Euro) eingebrochen. Der Umsatz ging um 6,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Franken zurück. Grund für das schlechte Ergebnis sei ein Restrukturierungsprogramm, mit dem sich Schindler der geringeren Nachfrage anpassen will. dpa

Dyckerhoff rechnet mit Buße

Im Kartellverfahren um wettbewerbswidrige Absprachen im Zementmarkt rechnet der Wiesbadener Zementhersteller Dyckerhoff mit einem Bußgeld von bis zu 95 Millionen Euro. Zu dieser Einschätzung sei das Unternehmen auf Grund seiner Gespräche mit dem Bundeskartellamt gekommen, teilte Dyckerhoff mit. Das zu erwartende Bußgeld sei in der bisherigen Ergebniserwartung des Unternehmens nicht enthalten. dpa

Nokia erhöht Marktanteil

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat seine Position als weltweiter Marktführer im zweiten Quartal ausgebaut. Das Analyseunternehmen Strategy Analytics ermittelte einen Marktanteil von 37,2 Prozent nach 35,4 Prozent. Der US-Konzern Motorola kam mit 17,3 Prozent auf den zweiten Platz. Die folgenden Konkurrenten Samsung aus Südkorea und der deutsche Siemens-Konzern hätten Marktanteile verloren. Zahlen wurden dazu nicht genannt. dpa

Ford steigert Ergebnis

Der Kölner Autohersteller Ford hat das Ergebnis vor Steuern in der ersten Jahreshälfte 2002 „deutlich“ gesteigert, jedoch beim Umsatz leicht verloren. Der Absatz sei um 1,5 Prozent auf 168 000 Autos zurückgegangen, wobei der Gesamtmarkt um vier Prozent nachgegeben habe, sagte Zimmermann der FAZ. Unterdessen hat Ford in Deutschland 16 400 Wagen des Modells Ka zurück gerufen. Grund seien Probleme bei der Befestigung der Bremsleitungen. Betroffen seien Autos, die zwischen dem 12. Januar und dem 29. Juni 2001 gebaut worden seien. dpa

FTI erwartet Belebung

Der Reiseveranstalter FTI Frosch Touristik sieht erste Signale für ein Ende der Tourismus-Flaute. „Die bevorstehenden Herbstferien sind besser gebucht als alle anderen Termine im Jahresverlauf“, sagte FTI-Chef Georg Eisenreich. Im Juli hätten die Buchungen von Flugpauschalreisen erstmals wieder auf Vorjahresniveau gelegen. Besonders Reisen in die USA seien wegen des günstigeren Dollar-Kurses wieder beliebter. dpa

Vestas stellt ein

Der Rotorblatthersteller Vestas Deutschland wird noch bis Jahresende 50 Mitarbeiter im Werk Lauchhammer neu einstellen. Mit der nochmaligen Ausweitung der Belegschaft um 150 Mitarbeiter im kommenden Jahr wird die Sollstärke von deutlich über 400 Beschäftigten erreicht sein. In dem zum dänischen Windkraftanlagenbauer Vestas gehörenden Werk war Ende Mai die Produktion gestartet worden. dpa

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