Cyberangriffe : Deutsche Firmen sind schlecht gegen Hacker geschützt

Jedes vierte Unternehmen war bereits Opfer eines Hackerangriffs. Dennoch sind die meisten Firmen unzureichend gegen Cyberangriffe geschützt.

Angriff. Hacker finden immer wieder Wege, um in fremden Rechnern Schaden anzurichten.
Angriff. Hacker finden immer wieder Wege, um in fremden Rechnern Schaden anzurichten.Foto: Uli Deck/dpa

Deutsche Firmen sind einer Forsa-Umfrage zufolge schlecht vor Cyberangriffen geschützt. In einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Studie geben zwei Drittel der befragten Digitalunternehmen an, bei einem Cyber-Vorfall den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen, was wiederum zu Umsatzeinbußen führte.
Der Umfrage zufolge wurde jedes vierte Unternehmen in der Vergangenheit bereits einmal Opfer eines Cyber-Schadens. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Hackerangriffe. Als weitere Ursachen nannten die Unternehmen technisches Versagen, den Verlust mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets und den Diebstahl von Hardware.

Laut der Umfrage nutzt bereits ein Großteil technische Sicherheitsmaßnahmen wie systematische Backups und die Verschlüsselung von Kundendaten.

Es hakt allerdings noch an der Strategie: Die Erhebung zeigt, dass 38 Prozent keinen konkreten Krisenplan für den Umgang mit Datenverlust oder Hackerattacken besitzen oder ihn nicht kennen.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte für die Studie im Auftrag des Versicherers Hiscox mehr als 200 Geschäftsführer sowie Mitglieder der oberen Führungsebene von Digitalunternehmen. (Reuters)

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