Wirtschaft : Daimler-Chrysler: Mehr Online-Handel

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Der Daimler-Chrysler-Konzern profitiert nach eigenen Angaben zunehmend vom elektronischen Geschäftsverkehr. Seit knapp zwei Jahren werden im Konzern alle Firmenteile miteinander vernetzt. Aber auch Externe werden von der Vernetzung erfasst. Das Netz verbindet so Zulieferer mit Entwicklern, die Fachleute vom Vertrieb mit denen in der Produktion. Durch die Ausweitung des so genannten E-Business-Bereichs sollen die Arbeitsabläufe effizienter werden. Der Konzern will auf diese Weise Kosten in nennenswertem Umfang einsparen.

Bislang war von durchschlagendem Erfolg durch die Netztechnologie, wie er noch 2000 in Aussicht gestellt wurde, nicht die Rede. Mittlerweile aber sieht es so aus, als ob der Konzern tatsächlich vom E-Business profitiert. Wie der für die Konzernentwicklung zuständige stellvertretende Vorstand Rüdiger Grube am Montag mitteilte, hat der Konzern zumindest die Investitionen in den E-Business-Bereich durch Kosten- und Zeiteinsparungen wieder reingeholt. Grube: "Alles was wir investiert haben, haben wir auch zurückbekommen". Und das sind ungefähr "wenige hundert Millionen Euro". Außerdem wurde bereits rund ein Drittel des Einkaufsvolumens bei neuen Aufträgen im vergangenen Jahr über das Internet abgewickelt. Und am Handelsvolumen von 50 Milliarden Dollar der Internet-Plattform Covisint, die die Stuttgarter mit Ford und General Motors gegründet haben, war Daimler-Chrysler 2001 mit rund 20 Prozent beteiligt.

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