Wirtschaft : Daimler-Chrysler: "Schrempp räumt auf"

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Siegfried Piel, Analyst bei Sal. Oppenheim, spricht von einer Turn-around-Situation bei Daimler-Chrysler, eine Situation wie er sie liebe. Jetzt sei alles aus den Depots herausgeräumt worden. Sicherlich hätten auch viele Amerikaner ihre Anteile verkauft, nachdem mit James Holden der letzte US-Amerikaner aus der Führung von Chrysler ausgeschieden sei. Mit einem Kurs von um die 50 Euro dürfte seiner Meinung nach auch technisch er Boden erreicht worden sein. "Jürgen Schrempp geht jetzt in den USA aufs Ganze und Dieter Zetsche räumt richtig auf. Anleger die liquide sind sollten auf jeden Fall kaufen", sagt Piel. Schrempp habe auch bei seinem Amtsantritt in Stuttgart zunächst ausgekehrt, erinnert er sich. Kaufen sollten auch Anleger, die bei 90 oder gar 100 Euro eingestiegen seien. Verbilligen und dann, wenn möglich, Gewinne mitnehmen, nicht auf einen Kurs von 100 Euro warten, rät der Analyst. Eine Wiederholung der Geschichte BMW/Rover befürchtet er nicht. Wie gesagt: Schrempp und Zetsche räumen auf.

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