Wirtschaft : Darf’s ein bisschen mehr sein?

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Mit dem Fahrplanwechsel an diesem Sonntag erhöht die Bahn auch die Preise – zum zweiten Mal in diesem Jahr. Zur Begründung führt die Bahn gestiegene Energiepreise sowie gesunkene Zuschüsse durch den Bund an. Ohnehin zahle wegen der vielen Rabatte nur jeder Fünfte den regulären Preis. Der Fernverkehr wird um durchschnittlich 3,1 Prozent teurer, der Nahverkehr sogar um 3,6 Prozent. Am stärksten ist der Aufschlag bei Distanzen über 400 Kilometer – hier steigen die Preise um 4,2 Prozent.

TEURE FERNZÜGE

Bei Entfernungen bis rund 150 Kilometer bleiben die Preise stabil, zwischen 150 bis etwa 400 Kilometer steigen sie um 3,4 Prozent. Als Maximalpreis bleibt die Marke von 111 Euro – derart lange Fahrten innerhalb Deutschlands sind aber selten. Unverändert bleiben die Kosten für die Bahncards, mit denen sich der Preis um 25 und 50 Prozent drücken lässt. Sie kosten 50 beziehungsweise 200 Euro. Nur Vielfahrer müssen sich auf höhere Kosten einstellen: Die Bahncard 100, die Fahren ohne Aufpreis ermöglicht, verteuert sich von 3000 auf 3250 Euro. brö

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