Wirtschaft : Das Ende der Freizeitgesellschaft?

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Neuerdings diskutieren Freizeitforscher eine gesellschaftliche Entwicklung, von der besonders Freizeitparks profitieren könnten. Die Forscher vermuten, dass die Deutschen in Zukunft wegen sinkender Löhne und steigenden Rentenalters mehr arbeiten müssen und in ihrer Freizeit daher verstärkt komprimierte Angebote nutzen werden. „Freizeitparks sprechen auf engem Raum mehrere Bedürfnisse gleichzeitig an, zum Beispiel Nervenkitzel, Unterhaltung und Essen. Sie sind daher attraktiv für Menschen mit wenig Freizeit “, sagte Bernd Stecker, Freizeitwissenschaftler an der FH Bremen dem Tagesspiegel. Mit statistischen Erhebungen soll die These in den kommenden Jahren überprüft werden. Bisher waren Forscher davon ausgegangen, dass Deutschland zu einer Freizeitgesellschaft wird, da die wöchentliche Arbeitszeit seit Beginn des 20.Jahrhunderts stetig von 60 Stunden auf 37,5 Stunden gesunken war. pvs

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