Wirtschaft : Das Herz des PCs: Der Prozessor

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Das Herzstück des Computers ist der Prozessor. Er führt alle Berechnungen durch, die beim Arbeiten mit dem PC benötigt werden. Die in Hertz gemessene Taktfrequenz ist ein Maß für die Schnelligkeit des Prozessors. Der weltweit größte Prozessorhersteller Intel hat kürzlich die Schallmauer von drei Gigahertz durchbrochen. In der Preisklasse um 1000 Euro werden derzeit Prozessoren mit einer Geschwindigkeit von 2,1 bis 2,6 Gigahertz von Intel (Pentium4) oder AMD (Athlon) eingebaut.

Beide Hersteller haben aber mit dem Celeron und dem Duron Chip-Varianten im Angebot, die etwas leistungsschwächer, dafür aber auch billiger sind. Nach Ansicht von Computerexperten muss das aber kein Nachteil sein. „Die Topleistungen der Prozessoren werden im Alltagsgebrauch kaum ausgereizt“, sagt Computer-Fachmann Christof Windeck. Er rät daher, auf etwas Prozessorleistung zum Beispiel zu Gunsten eines besseren Bildschirms oder mehr Arbeitsspeicher zu verzichten.

Letzterer ist eine Art Zwischenspeicher, auf den der Prozessor bei seinen Berechnungen sehr schnell zugreifen kann. „Die Windows-Software wird komplexer und nimmt einen Großteil des Arbeitsspeichers in Anspruch“, sagt der EDV-Berater Thomas Köpsell. Der Arbeitsspeicher sollte daher mindestens 256 Megabyte betragen. msh

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