DAS UNTERNEHMEN : Ohne Fußball weniger Zuschauer

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Die Bundesliga läuft – und Premiere ist wieder im Spiel. Im Juli hat das Bundeskartellamt eine Kooperation des Münchner Abo-Senders mit dem Konkurrenten Arena genehmigt. Anfang August meldete Premiere: durchschnittlich 3000 neue Abonnenten pro Tag. Der Fußball gilt als einer der wichtigsten Inhalte, den der Abo-Sender zu bieten hat. Daher war der Aktienkurs abgestürzt und viele Abonnenten kündigten, als Senderchef Georg Kofler Ende 2005 um die Rechte an der Liveübertragung der Bundesliga pokerte und verlor. Doch Konkurrent Arena startete ohne Kunden und konnte sich nicht durchsetzen. Inzwischen geht es bei Premiere wieder aufwärts: Seit drei Quartalen steigt die Zahl der Abonnenten – auf 3,47 Millionen bis Ende Juli. Auch im operativen Geschäft schrieb der Sender zuletzt schwarze Zahlen. Das Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen verbesserte sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 von minus 21,8 Millionen auf 10,2 Millionen Euro. Allerdings gingen die Erlöse im Jahresvergleich weiter zurück. Entscheidend für die Zukunft des Senders werden die anstehenden Verhandlungen über die Bundesliga-Rechte ab der Saison 2009/10 sein. Da wird Kofler nun nicht mehr mitpokern. Sein Ausscheiden sorgte am Montag für einen Kursrückgang von zeitweise 4,7 Prozent. vis

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