Wirtschaft : Das Wolfsburger Unternehmen wehrt sich gegen den 200-Millionen-Bußbescheid der EU-Kommission

Volkswagen hat am Donnerstag vor Gericht den Bußgeldbescheid der EU-Kommission über den Rekordbetrag von rund 200 Millionen Mark angefochten. Die Kommission bekräftigte vor dem EU-Gericht erster Instanz in Luxemburg ihren Vorwurf, der Wolfsburger Konzern habe Händlern in Italien verboten, VW-Modelle an Deutsche zu verkaufen. Das Bußgeld von 102 Millionen Euro bleibe mit 0,25 Prozent des VW-Umsatzes in der EU weit unter der möglichen Höchststrafe von zehn Prozent des Umsatzes, sagte der Kommissionsvertreter.

In der mündlichen Verhandlung wandte sich VW vor allem gegen den Vorwurf, dass das Unternehmen zehn Jahre lang eine Gesamtstrategie zur Marktabschottung betrieben habe. Volkswagen sei lediglich gegen die Belieferung unautorisierter Wiederverkäufer in Deutschland und Österreich durch italienische Vertragshändler vorgegangen. Dies sei von den EU-Bestimmungen erlaubt.

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