DATENAFFÄRE : „Null Toleranz“

Die Deutsche Bank geht nach ersten Untersuchungen zu einer angeblichen Bespitzelung von Mitarbeitern von wenigen Einzelfällen aus. „Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich aber um nur wenige Verstöße. Und Konten und Kunden sind nicht betroffen“, sagte Bankchef Josef Ackermann auf der Hauptversammlung. Es gebe keine Hinweise auf systematisches Fehlverhalten. Erst letzte Woche habe man Kenntnis von möglichen Vergehen der Konzernsicherheit in den neunziger Jahren erhalten. Darauf habe man sofort eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin habe eine Sonderprüfung eingeleitet. „Für Verstöße gilt null Toleranz“, sagte Ackermann. Das „Handelsblatt“ hatte am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, in der Bank seien Mitarbeiter bis hinauf in den höchsten Führungszirkel ausgespäht worden. Tsp

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