Datenschutz : Verbraucherzentrale mahnt Anbieter von Wearables ab

Die Verbraucher würden nicht ausreichend informiert, was mit ihren Daten geschehe, kritisierten Verbraucherschützer. Betroffen sind Apps, Computer-Uhren und Fitness-Armbänder.

Sundar Pichai, Google-Vizechef von Android, Chrome and Apps, spricht auf einer Konferenz über Wearables (Archivbild).
Sundar Pichai, Google-Vizechef von Android, Chrome and Apps, spricht auf einer Konferenz über Wearables (Archivbild).REUTERS/Elijah Nouvelage

Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen haben führende Anbieter von Fitness-Armbändern, Computer-Uhren und entsprechender Apps wegen ihrer Datenschutz-Bestimmungen abgemahnt. Mit Apple, Garmin, Fitbit, Jawbone, Polar, Runtastic, Striiv, UnderArmour und Withings sind die bekanntesten Namen der Branche betroffen.

„Aufgrund ihrer rechtlichen Analyse kommen die Marktwächterexperten zu dem Schluss, dass die geprüften Anbieter Nutzer häufig darüber im Unklaren lassen, was mit den gesammelten Daten passiert“, erklärten die Verbraucherschützer. So behielten sich sechs Anbieter das Recht vor, Änderungen in Datenschutzerklärungen jederzeit und ohne aktive Information des Nutzers vornehmen zu können. Fünf hielten es sich offen, personenbezogene Daten ihrer Nutzer bei Fusion oder Übernahme durch andere Unternehmen weiterzugeben.

Die Verbraucherzentrale NRW hatte 24 Apps und 12 Wearables untersucht - allerdings bereits von Anfang Juli bis Mitte August 2016. Die Datenschutzbestimmungen seien zuletzt am 5. September 2016 abgerufen worden, hieß es. (dpa)

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