Wirtschaft : Dekra-Ergebnis fällt um zwei Drittel

STUTTGART . Der Stuttgarter Autoprüfkonzern Dekra will nach-Berlin einem Gewinneinbruch vor allem im Ausland weiter wachsen. Das Vorsteuerergebnis fiel 1998 um fast zwei Drittel auf 12,1 Mill. DM, während der Umsatz um fünf Prozent auf 1,34 Mrd. DM stieg, teilte das Unternehmen am Montag bei der Vorlage der Bilanz mit. Im laufenden Jahr will die Dekra Holding AG den Umsatz inklusive der neu konsolidierten französischen Tochter auf 1,5 Mrd. DM ausbauen. Auch beim Ergebnis solle der Konzern zulegen.

Wichtigster Zweig der Dekra bleibt das Prüfen mit einem Anteil von 53 Prozent am Umsatz, gefolgt von der Erstellung von Gutachten, die mit 23 Prozent zum Konzernumsatz beitrugen. "Wir bleiben mit großem Abstand die Nummer eins beim Prüfen", sagte Vorstandschef Gerhard Zeidler. 1998 prüfte Dekra international mehr als 15 Mill. Autos, knapp die Hälfte davon in Deutschland.

Belastet wurde das Konzernergebnis 1998 auch durch Rückstellungen in Höhe von 50 (Vorjahr: 44) Mill. DM für die Altersversorgung. Zudem schlugen Vorlaufinvestitionen für geplante neue Produkte sowie Investitionen in Osteuropa zu Buche. Insgesamt wurden im Konzern rund 70 Mill. DM investiert.

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