Wirtschaft : Dem Freihandel verpflichtet

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Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte eine neue Weltwirtschaftsordnung her, die auf drei Säulen beruht: der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und einer Internationalen Handelsorganisation (ITO). Weltbank und IWF wurden 1944 gegründet, die ITO kam nie zustande. Dafür trat 1948 das „Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen“ ( GATT ) in Kraft. Die WTO – World Trade Organization , Welthandelsorganisation – ist die Nachfolgerin des GATT. Sie nahm 1995 in Genf ihre Arbeit auf und hat inzwischen 148 Mitglieder. Ziel der WTO ist es, einen möglichst uneingeschränkten Handel zwischen Staaten zu ermöglichen. Dieses Ziel versucht sie in den bisher neun Handelsrunden vor allem durch die Beseitigung von Zöllen und Mengenbeschränkungen zu erreichen. Die drei Säulen des WTO-Rechtssystems sind ein Abkommen über den Handel mit Gütern (GATT), über den Handel mit Dienstleistungen (GATS), und eines über den Schutz von geistigem Eigentum (TRIPS), wie zum Beispiel Patentrechte. Die derzeitige Doha-Runde ist nach der katarischen Hauptstadt benannt, in der sie 2001 startete. In den Handelsrunden seit dem Zweiten Weltkrieg wurden im Schnitt die durchschnittlichen Zölle zwischen den Teilnehmerstaaten von 45 Prozent auf drei bis vier Prozent gesenkt . mis

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