Wirtschaft : Der Aktientipp: Biergigant mit Wachstumschancen

Mit Budweiser, der global meistverkauften Biermarke, dominiert Anheuser-Busch den amerikanischen Markt. Weltweit nimmt das US-Unternehmen vor den europäischen Konkurrenten Heineken und Interbrew die Spitzenposition im umkämpften Biermarkt ein. Die Amerikaner verkauften im Jahr 2001 rund 17 Milliarden Liter Bier - mehr als alle deutschen Brauereien zusammen. Fondsmanager Edwin Walczak vom Schweizer Bankhaus Vontobel ist angetan: "Anheuser-Busch überzeugte in den vergangenen Jahren stets mit zweistelligem Gewinnwachstum." Trotz Konjunkturflaute stieg der Bierabsatz im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent auf ein Rekordhoch. Unterstützung für den Bierabsatz kommt aus der konzerneigenen Veranstaltungssparte, die in den USA zehn Freizeitparks betreibt.

Weiterer Vorteil: Die Verpackungen für den Gerstensaft stellt Anheuser-Busch selbst her und ist damit einer der weltgrößten Hersteller von Aluminiumgetränkedosen: "Das macht Anheuser-Busch immun gegen lästige äußere Einflüsse wie steigende Verpackungspreise", urteilt Walczak. Nur etwa zehn Prozent des Umsatzes stammen aus dem Ausland. "Hier schlummert Wachstumspotenzial," meint Walczak. "In den kommenden Jahren wird der Konzern, der in 80 Ländern vertreten ist, die Auslandsumsätze durch den Ausbau seiner Vertriebskanäle erhöhen." Zusätzlich erhöht Firmenchef August Busch mit einem Aktienrückkaufprogramm den Wert der Aktie. Walczaks Urteil: "Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 20 ist Anheuser-Busch ein klarer Kauf."

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