Wirtschaft : Der Automobilzulieferer stellt 6-Gang-Automatik vor

Der Automobilzulieferer ZF hat seinen Umsatz in den ersten acht Monaten des Jahres um 13 Prozent auf 6,7 Milliarden Mark (3,4 Milliarden Euro) gesteigert. ZF sei deshalb optimistisch, den Vorjahresumsatz von zehn Milliarden Mark trotz der Ausgliederung der Lenkungstechnik auch 1999 erreichen zu können, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Bleyer am Mittwoch in Frankfurt. Auf Grund der schlechten Lage in Südamerika, wo der Umsatz um 40 Prozent zurückgegangen ist, dürfte das operative Ergebnis laut Bleyer nicht ganz die Vorjahreshöhe erreichen. Da die gesetzlich notwendigen Rückstellungen für die Pensionskassen bereits vollständig im Vorjahr vorgenommen wurden, werde dies den Jahresüberschuss 1999 positiv beeinflussen, der im Vorjahr 203 Millionen Mark betragen hatte. Wesentlich zu der guten Umsatzentwicklung trug die Pkw-Antriebstechnik bei, die in den ersten acht Monaten um 41 Prozent auf 1,74 Milliarden Mark zulegte. Auf der IAA stellte ZF als erstes Unternehmen ein 6-Gang-Automatikgetriebe vor, dass die heutige 5-Gang-Generation mittelfristig ersetzen soll.

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