Wirtschaft : Der Euro im Netz

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"Der Countdown läuft - Der Euro kommt." Bis zum Jahreswechsel beleuchtet der Tagesspiegel jeweils am Sonnabend mit Berichten, Reportagen, Interviews und Standpunkten die verschiedenen Aspekte der Euro-Bargeldeinführung.

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Der Euro kommt - Infos zur Währungsumstellung Auf Plakaten und in Broschüren, auf Veranstaltungen und in Werbesports wird es verkündet: Deutschland macht sich fit für den Euro. Doch trotz der Informationsflut haben viele Bundesbürger das Gefühl, dass nicht alle ihre Fragen zur Euroumstellung beantwortet werden. Für die Schar der Antwortsuchenden empfiehlt sich ein Blick ins Inernet. Dort präsentieren Behörden, Banken und Bürgerinitiativen auf ihren Webseiten alles Wissenswerte zur neuen Währung. Ob Schüler, Rentner oder Unternehmer - im Netz ist für jeden etwas dabei.

Die umfangreichste Informationsplattform für private Verbraucher ist die Internetseite der Aktionsgemeinschaft Euro, eine Initiative der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der Bundesregierung. Unter www.aktion-euro.de findet der Surfer sechs Rubriken, die alle wichtigen Teilaspekte zur Euroumstellung aufzeigen und erläutern. Die Sparte "Mein Euro" informiert über die neuen Banknoten und über die Auswirkungen auf Sozialversicherung, Altersvorsorge und Steuern. Wer auf "Euro-Fakten" klickt, erfährt alles über die Historie der neuen Währung, inklusive Euro-Kursrechner. Einzigartig ist das Angebot für Kinder und Jugendliche: Quizspiele und Zeichentrickfilme führen den Nachwuchs unkompliziert und fröhlich an den Euro heran. Für die Älteren gibt es Tipps zu Auslandspraktika und Sprachreisen.

Auch die Bundesbank denkt auf ihrer Internetseite www.schlafmuenzen.de vor allem an die jüngeren Bürger und präsentiert den Euro spielerisch. Neben Ratespielen gibt es Atworten auf Fragen wie "Ist mein Taschengeld bald nur noch die Hälfte wert?" oder "Wie entsteht eigentlich Geld?". Ein Taschengeld-Rechenmaschine hilft beim Umgang mit der neuen Währung. Das Angebot für die Großen higegen fällt spärlich aus.

Die Internetseite des Bürgerforums Europa ( www.buergerforum-europa.de ) setzt weniger auf Informationen, als auf Argumente. Vor- und Nachteile der Gemeinschaftswährung werden unter politischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert. Die Initiatoren wollen mit den gängigen Vorurteilen gegen den Euro aufräumen. Details über Stabilitätskriterien und Beitrittsvoraussetzungen sollen dabei helfen.

Das Europaparlament mag es fröhlich: Auf der Seite www.europarl.de/euro halten bunte Strichmännchen Schilder hoch, die zu den einzelnen Themenbereichen führen. Die Parlamentarier haben ihre Informationen in acht Rubriken unterteilt. Die Sparte "Ratgeber Euro" liefert Antworten auf die 20 wichtigsten Fragen zum neuen Geld. Die Rubrik "Scheine und Münzen" bietet Details von der Prägung bis zur Scheingröße. Hervorzuheben sind die Informationen für behinderte Menschen. So wird beispielsweise darauf hingewiesen, dass die Organisationen geistig ud körperlich Behinderter Mustergeld zur Verfügung gestellt bekommen, um den Umgang mit dem Euro besser vermitteln zu können.

Das Bundesfinanzministerium nutzt seinen Internetauftritt ( www.bundesfinanzministerium.de ), um die gesetzlichen Änderungen zu erläutern, die die Bargeldeinführung mit sich bringt. Die Gesetzestexte sind hier ebenfalls nachzulesen. Das Wirtschaftsministerium ( www.bmwi.de ) bietet Informationen für Unternehmen. Auslandsgeschäfte und E-Business sind ebenso aufgeführt wie Unternehmensleitung und Unternehmensübergabe. Auch die Webseite der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) richtet sich an die Unternehmen. Unter der Adresse www.ihk.de werden die von Betrieben am häufigsten gestellten Fragen beantwortet. Hinweise zu Broschüren, Studien und Umfragen stehen dem Nutzer als Downloads zur Verfügung. Die Rubrik "Links" verweist auf weitere Internetadressen zum Thema Euroeinführung.

Welches Gefühl die Menschen mit dem neuen Geld verbinden, will die Hypovereinsbank ( www.hypovereinsbank.de ) wissen. Fünf Fragen zur "Europhie" müssen beantwortet werden. Originelle Bildanimationen sorgen dabei für viel Spaß. Zunächst soll Beifall für den Euro geklatscht werden, die Intensität kann per Mausklick bestimmt werden. Danach gilt es den eigenen Lebensrythmus zu definieren. Anschließend soll die Wetterlage am Euro-Himmel dargestellt werden, indem Wolken oder Sonnen verteilt werden. Die persönliche Risikobereitschaft und die Stabilität der neuen Währung sind das Thema der letzten beiden Fragen. Dann wird ein individuelles Emotionsbild erstellt, das als Punkt in einem Koordinatensystem erscheint. Zusammen mit den Punkten aller bisherigen Teilnehmer, lässt sich die Stimmungslage zum Euro ablesen.

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