Wirtschaft : Der Gewerkschaftsbund will so das "Menschen verachtende Sozialdumping" verhindern

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Aufnahme von sozialen Normen und Arbeitnehmerrechten in die neue Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) gefordert. Die WTO dürfe nicht zusehen, wie "Menschen verachtendes Sozialdumping" zum internationalen Wettbewerbsvorteil werde, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am Montag mit Blick auf die am 29. November in Seattle beginnende neue WTO-Runde. Engelen-Kefer verlangte unter anderem die Einbindung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in die Arbeit der WTO sowie die Schaffung eines Auschusses zum Thema Handel und Kernarbeitsnormen. Handelspolitik dürfe nicht länger isoliert vom Fortschritt bei grundlegenden Arbeitnehmerrechten betachtet werden, betonte die DGB-Vizechefin.

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